Das schlimme am Lernen

Weißt du, was das schlimme am Lernen ist? Weißt du, was das frustrierende am Lernen ist? Oft erfahren wir Dinge, die wir eigentlich schon wussten, an die wir aber nochmal erinnert werden müssen. Warum  das schlimm ist? Weil wir somit meistens schon genau wissen, was uns zu unseren Zielen bringt. Wir wissen, was uns zu unseren Träumen bringt. Und dennoch tun wir es nicht. Shakesspaeare sagte einmal, dass Zweifel die Mörder unserer Träume sind.

Warum zweifeln wir?

Negatives Feedback? Versagen?
Das gibt es auch so. Niemand kommt ohne Kritik durch das Leben. Wenn du an einer großen Sache arbeitest, solltest du dankbar für jede Kritik sein. Denn Kritik bringt dich nicht von deinen Zielen ab, Kritik bringt dich auch nicht um. Kritik korrigiert deinen Kurs, wenn du es nur zulässt.

Also, warum tun wir oft nicht das, was uns zu unseren Zielen bringt?

Keine Zeit?

Nun, der Durchschnittsmensch verbringt zwischen zwei und drei Tagen vor der Glotze. Und am besten sind diejenigen die großspurig sagen: „Ich schaue ja gar kein Fernsehen mehr!“ Das sind dann die, die ihre wertvolle Lebenszeit vor dem Nachfolger der Glotze verbringen: Den Streamingportalen. Denn wenn wir uns einmal einen Film oder eine Serie anschauen, dann treffen wir eine Entscheidung. Ist dieser Film, diese Serie, dieses Programm in diesem Moment wichtiger, als unsere Ziele und Träume?

Dann ist ja alles gut. Dann gibt es keinen Grund, sich zu wundern, warum andere schon viel weiter sind. Dann es aber auch keinen Grund, sich darüber zu beklagen. Zwei Stunden am Tag – das sind 730 Stunden im Jahr. Das ist ein gesamtes Studium, welches wir jedes Jahr nicht absolvieren. Weil wir uns mit fiktiven Geschichten von anderen Menschen berieseln lassen, anstatt mal dafür zu sorgen, dass unsere eigene Geschichte sich sehen lassen kann und es auch wert ist, erzählt zu werden.

Noch ein Grund?

Ausrede: Ich kann das ja gar nicht!

Egal ob du glaubst, dass du etwas kannst, oder ob du glaubst, dass du es nicht kannst, du wirst auf jeden Fall Recht behalten. Such doch einfach nach Wegen, wie man es schafft und richte deine Aufmerksamkeit nicht sofort auf die Gründe, warum es nicht geht.

Niemand ist von Anfang an richtig gut bei irgendetwas. Die großen Redner haben alle angefangen vor fünf Leuten zu sprechen, heute füllen sie Stadien.

Die großen Sportler haben als Neulinge ohne Erfahrung gestartet.

Denn niemand kommt als Meister auf die Welt. Aber alle Meister haben eine Sache gemeinsam: Sie haben einen ersten Schritt gemacht.

Es ist vollkommen egal, wie langsam du vorankommst. Denn du bist immer noch eher da, als alle diejenigen, die niemals losgelaufen sind, weil es ja angeblich nicht geht.

Frag einmal Menschen, die den großen Teil ihres Lebens hinter sich haben, was sie wirklich bereuen. Es sind nicht die Risiken. Es sind auch nicht die Fehler. Die bereut am Ende kaum jemand. Was wir wirklich bereuen, sind die Dinge die wir nicht getan haben. Was wir wirklich bereuen, sind all diese Schätze die wir mit ins Grab nehmen. Die Lieder, die wir nie gesungen haben. Die Bücher, die wir nie geschrieben haben. Die Anerkennung, die wir nie erhalten haben.Die Abenteuer, die wir immer erleben wollten, sie aber auf später verschoben haben. Und dieses später kommt ganz oft nicht. Denk daran, wir entscheiden an jedem Tag:

Tun wir etwas und starten im besten Fall durch?

Tun wir etwas und lernen im schlimmsten Fall etwas dazu?

Oder lassen wir alles so, wie es ist, um später, wenn wir nicht mehr ändern können, zu bereuen?

Suchst du nach Ausreden warum es nicht geht? Oder suchst du nach Wegen, wie es gehen kann?

Die Entscheidung liegt an jedem Tag bei dir!

Wenn am Ende dein Leben nochmal wie ein Film an dir vorbeizieht, solltest du so gelebt haben, dass der Tod sich Popcorn holt!

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